Konservierung- Restaurierung- Kunst- Kulturgut  0
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Fachbegriffe

Glossar, Fachbegriffe Praaempel, Quellenverzeichnis des Atelier Ralf Persau Restaurator, Blutenburgstrasse 110, 80636 Muenchen - Bayern - BRD

 

 

 

 

  Konservierung und Restaurierung Atelier Ralf Persau Resataurator Fachbegriffe

Konservierung, Restaurierung

von Kunst und Kulturgut

 

Blutenburgstrasse 110 

80636 München BRD

Tel.: 089/ 18959827

Fachgebiete

 

Gemaelde, Bildwerke, Zierrahmen, Polychrome Skulpturen und Moebel und Holzobjekte

Kunsthandwerk: Porzellan,Keramik, Email. 

Bau Kunst Denkmalpflege

Architekturoberflächen 

Wandmalerei, Fresko - Secco . Putze, Stuck , Vergoldung.

Technologsiche Gutachten, Befundung, Analysen, Freilegung,  Consulting. Dokumentation

 

Rekonstruktionen

Kunst

 

 


 

 

Glossar

 

Kuenstler - Handwerker - Restaurator


 

 

E.C.C.O. Berufsrichtlinien. Der Beruf des Restaurator. S.2 Stand 2.06.2006

 

II. Abgrenzung von verwandten Berufsfeldern.Der Restaurator ist weder Kuenstler noch Handwerker

 

Waehrend der Kuenstler oder Handwerker neue Objekte schafft bzw.Objekte in funktioneller Hinsicht unterhält oder repariert, hat der Restaurator die Aufgabe, Kulturgueter zu erhalten.Anmerkung: Deshalb meine Firmensplittung und Abgrenzung etc. auch vom Handwerk.

Austritt aus der Handwerksrolle, kann aber jederzeit mit meinen Meisterstatus (etc.)  Ausnahmebewilligung wieder eintreten .( Geprueft von der Regierung von Oberbayern )

 

Heute, seit 21 Jahren :

Zwei Ateliers an einen Standort in der Blutenburgstrasse110. D- 80636 München

Atelier Ralf Persau Restaurator,Konservierung, Restaurierung von Kulturgut verschiedener Fachgebiete.

art Atelier Ralf Persau Kuenstler, Malerei - Fotografie - Design.

 

 

Handwerker 

Kuenstler

 

Restaurator

 

Conservator- Restorers (Konservator-Restaurators)

 

 

 

Praevention:

Maßnahmen zum Schutz des Museumsgutes Kulturgutes vor verändernden Einflüssen

wie Staub, Schadstoffe, Klimaschwankung, zu hoher Lichteinwirkung mit Hilfe von verschieden Techniken. Buch . Restaurierte Gemaelde , Kunsthistorisches Museum Wien S. 206 auch präventive Konservierung.

Unter der Prävention versteht man heute alle vorbeugenden oder stabilisierenden Erhaltungsmaßnahmen, die ein Kunstwerk und sonstige kulturelle Objekte vor Schaden bewahren. Präventive Konservierung unterscheidet sich von vorbeugender Konservierung

 

Vorbeugende Konservierung

Besteht in einem Tätigwerden, durch das Verfall aufgehalten und Schäden verhindert werden Sollen, indem optimale Voraussetzungen für den Erhalt des Kulturgutes geschaffen werden, sofern sich dies mit dessen öffentlicher Nutzung in Einklang bringen lässt. Die vorbeugende Konservierung umfasst den korrekten Umgang mit dem Kulturgut sowie Nutzung ,Transport, Lagerung und Ausstellung unter korrekten Bedingungen. E.C.C.O. Berufsrichtlinien des Restaurators, Stand 1993.

 

Konservierung

Sammelbegriff für alle notwendigen Maßnahmen, die der Substanzerhaltung und der Prävention

 

 

 

 

Restaurierung

Zitate zur Erläuterung der Restaurierung:

 

Die Restaurierung hat das Ziel, unter größtmöglichem Erhalt, überlieferte Substanz, die durch Schäden, Alterung oder anderen Ursachen in ihrer Lesbarkeit beeinträchtigten Aussagen von Kulturgut wiedererfahrbar zu machen, hierzu koennen auch Ergänzungen bzw.die Entfernungen entstellender Veränderungen zählen. Zu respektieren sind die charakteristischen Spuren von Gebrauch und Alter.

 

Restaurieren heißt nicht, wieder neu machen. Buch Ralf Buchholz S. 40 - 41.

 

besteht in einem unmittelbaren tätig werden an beschädigten oder verfallenen Kulturgütern mit dem Ziel, eine bessere Lesbarkeit herzustellen,

wobei ihre ästhetische und materielle Unversehrtheit soweit als möglich zu wahren ist."

 

E.C.C.O. Berufsrichtlinien des Restaurators. Stand 1993.

 

Maßnahmen, die das in seiner Erscheinung beeinträchtige Objekt seinem ursprünglichen Zustand annähern und in seiner Aussage

wieder wahrnehmbar machen, z .B . Reinigung ; Ergänzung ; Retusche ; etc."

 

hat das Ziel, die durch Schäden , Alterung oder andere Ursachen beeinträchtigte Aussage von Kulturgut wieder erfahrbar zu machen .

Fleyer. Verband der Restauratoren. V D R in Deutschland.

 

wird berücksichtigt, dass der Alterungsprozess des Bildes selbst letztlich von niemandem aufgehalten werden kann. So sollten die verwendeten Materialien

soweit als möglich reversibel sein und gegebenenfalls schneller altern um die Substanz zu sichern und sich auf das Schadensbild beschränken. Schwachstellen,

die dadurch kalkulierbar werden und durch die Dokumentation nachvollziehbar sind."

. Prof . Hubert Dietrich ,Wien . Buch Restaurierte Gemälde . Kunsthistorisches Museum Wien S.

 

Rekonstruktion

 

Renovierung

Zitate zur Erläuterung der Renovierung:

zielt am ehesten ab auf ein „ Wieder neu machen“ im Sinne einer Erneuerung des Erscheinungsbildes. Fragen der Substanzschonung  spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Als restauratorische Maßnahme am Kulturgut kommt eine Renovierung daher nicht oder nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht."

Buch . Restaurieren heißt nicht wieder neu machen Ralf Buchholz S. 40 - 41.

 

Reparatur/ Instandsetzung

 

Restauration

 

Reinigung

Der Begriff Reinigung  hat drei Bedeutungen. Verstanden wird darunter eine Abnahme des Oberflächenschmutzes, des Firnisses (Firnisabnahme) oder Reduzierung eines gealterten Firnis, der Retuschen und Uebermalungen (Retuschen oder Uebermalungsabnahme) oder Reduzierung von Retuschen und Uebermalungen. Wir wissen aus der Vergangenheit der Restaurierungsliteratur nicht, womit Gemaelde gereinigt wurden. Notizen und Aufzeichnungen existieren kaum wenn dann nur in den Museen. Meist wurden die Gemälde alle 50 Jahre restauriert und gereinigt und oft mit zu aggressiven, scharfen, dem damaligen Wissensstand der Jahrhunderte entsprechenden Lösemittel oder Reinigungsmitteln gereinigt. Meist wurden bei den reinigungen dann die Bildschichten verputzt und die Malschichten irreparabel beschädigt. Dies führte oft zu Malschicht oder Substanzverlust. Anschließend wurde dann meist großflächig übermalt oder kaschiert oder sogar Bildkompositionen veraendert. Die Alt-Retuschen sind immer ueber das eigentliche Schadensbild hinausgemalt worden nur ganz selten ist dies nicht der Fall. Die anschließend neu gefirnissten Bilder wurden auf diese Weise verändert, sind gealtert, mehrmals restauriert und repariert in unsere Zeit gelangt, mit all seinen Veränderungen. Siehe Nr. 12 ( Quellentext  Autor Knaut Nicolaus)  Siehe zu Reperaturen auch Erklärung im Glossar Uebermalung.

Oberflächenschmutz

 

Oberflächenreinigung

Firnisabnahme und Reduzierung eines gealterden Firnis

Übermalung

Abnahme der Retuschen und Übermalungen

Freilegung

Endrestaurierung

 

 

Retusche

Die Retusche ist die letzte restauratorische Maßnahme vor dem Abschlussfirnis ,Farbliche und strukturelle Ergänzung verschiedener Arten von Fehlstellen.Retuschieren nennt man beim Restaurieren das farbliche Eintönen von Fehlstellen. Das Prinzip ist, kein Original - Malschicht mit der Retusche zu ueberdecken. Ob und wie ein Gemaemlde retuschiert werden soll, wird immer ein Streitpunkt zwischen Restauratoren bleiben und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Jede Retusche kann selbst die Kleinste, kann das Erscheinungsbild und damit die Ästhetik und Ethik Aussage eines Gemäldes entscheidend beeinflussen. Auch das Ausweichen auf rein konservatorische Maßnahmen wie Neutral oder Tratteggio veraendert unter Umstaenden das Erscheinungsbild. In der Schließung der Fehlstellen werden unterschiedliche Ergänzungsmethoden bei der Retusche angewandt: Retusche fragmentierter Gemälde, Neutralretusche, Tratteggio (Rigatino) Normalretusche und Totalretusche. Es wird in verschiedenen Retuschiertechniken unterschieden zwischen den Techniken gibt es Übergangs und Mischformen. Nicht selten finden sich bei den unterschiedlichen zerstörten Gemälden mit seinen komplexen individuellen Schäden, mehrere Retuschiertechniken nebeneinander. Was letztlich für eine Technik und Retusche "Ergänzungsmethode" gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Umfang der zu retuschierenden Fehlstellen von seiner ästhetischen und historischen Bedeutung, seiner Vollständigkeit unabhängig vom Wertes, seiner Zielsetzung, Funktion dem Aufbewahrungsort seinem Eigentümer ab. Sowie dem Können des auszuführenden Restaurator und den moralischen Grundsätzen. Siehe Nr. 10,( Quellentext Johann Koller)  

 

Retusche  fragmentierder Gemälde

Wenn bei einem Fragment nur noch einzelne Farbfläche erhalten sind somit nicht mehr  ergäntzt werden kann , ohne dass Formen erfunden werden müssten ,soll das erhaltene ,allenfalls unter Eintönung von kleineren Fehlstellen ,konservatorisch gesichert werden . Im übrigen bleibt der Bildträger sichtbar stehen . Der orginale Rest wird nur konservatorisch behandelt, um weitere Zerstörung des Kunstwerkes auszuschliessen. In den Fehlstellen ist die Grundierung sichtbar störendener Grundierungsränder am Übergang von Fehlstellen zum Original.Gemälde mit Farbausbrüchen  bis auf den Bildträger sind klimatisch stärker gefähredet Gemälde durch das Klima stärker beinfluss werd en .Um dies zu verhindern werden die Fehlstellem geschlossenen Oberflächen.An ungeschützten Partien kann das Gemäldedurch das Klima stärker beeinflusst werden .Um dies zu verhindern werden die Fehlstelln geschlossen mit Grundierungsschichten geschlossen, in Leim / Kreide Wachs / Wachs Kreide Teilweise auch gefärbt oder in Öl und Pigment etc. je nach Technik Meist schliest man kleinere Fehlstellen in Normal oder Totalretusche. Nur die großen Fehlstellen bleiben weitgehend unbehandel. Siehe Nr 12. (Quellentext Knaut Nicolaus.)

 

Normalretusche

 

 

 

 

 

 

Strichretusche " Tratteggio"

 

 

 

 

 

Neutralretusche

Retusche bei der die Fehlstellen eines Gemälde in einem orginalen Umgebung passenden Neutralton eingestimmt werden. Der Begriff Neutralretusche ist irreführend Genaugenommen gibt es für die Retusche keine neutral Farbe ,die sich an das Orginal anpasst,ohne diese zu beinfussen.Jede sogenannte Neutralretusche verändert die  Farbwirkung und Formgebung eines Gemäldes. Es gibt zwei Möglichkeiten der Ergänzung Für alle Fehlstellen des Gemäldes wird einpassender Neutralton entwickelt.

Für die helleren und dunkleren Bereiche des Gemäldes werden jeweils eigene Neutraltöne entwickelt .

Gemäldefragmente werden meist nichtgekittet .Neutralretuschen werden bei der Behandlung gekittet.Die Kittungen  wird auf das Nivau der umgebenden Malschichten eingearbeitet oder tiefergelegt um eine indentifizierung nicht zu erschwerden. In der Regel wird dies Technik( Retsuche ) ähnlich wie die Trattegiotechnik und Behandlung von Gemäldefragmenten verwendet wenn umfangreiche Bildpartin oder Teile verloren sind. Selten ist die Neutarlretsuche als einzige Retusche angewandt schliest. Z.b eine kleinere  Fehlstelle mit der Normalretusche und retuschiert die größern mit der Neutralretusche und der Restaurierung von Gemäldefragmenten  auf der einen Seite fließend.Werden auf der Neutralretusche zum Beispiel Konturen gelegt oder bestimmt Strukturen der orginalen Umgebung eingearbeitet. ,nähert sich der Normalretusche ,wird hingehen die Kittung vertieft angelegt,kommt sie der Behandlung von Gemäldefragmenten näher.

Totalretusche

 

 

 

 

 

Punktretusche

 

 

 

 

 

 

 

 

Rekonstruktion verlorener Formen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Ausführung der Retusche an den Fehlstellen an Gemälden  und Bildwerk.

 

Die Retusche wird auf einem Zwischenfirnis "Arbeitsfirnis" aufgebaut. Die Qualität der Retusche hängt von der Ergänzungsform des Untergrunds ab Ergänzungen des Textilen Träger "Intarsie"Kittung"sowie Grundierungsauftrag etc. Die Oberfläche sollte die gleiche Struktur haben. Die Retusche wird im technologischen Aufbau in abgestuften Schichten mit Aquarell, Tempera oder Gouache als Farbauftrag angewandt. Dies sind Retuschen mit wässrigen Bindemitteln. Z.B. Kassin, Gummi arabicum, Eigelb oder Mischungen aus synthetischen  Meaterialien und Pflanzengummi. Der farbliche Auftrag geschieht in Lasuren in einzelnen Arbeitsphasen oder Trocknungsphasen aufgebracht werden. Die farbliche Anpassung der bis hierher

bearbeiteten Fehlstelle an das Original Umfeld geschieht dadurch, dass mehrere dünne Lasuren in einzelne Arbeitsphasen oder Trocknungsphasen aufgebracht werden. Öl oder Harz Ölfarben wechseln mit Schichten aus Zwischenfirnis  ab, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Malmittel und Firnis enthalten Dammar und Shellsol T. Die gewünschte Farbe wird nicht malend aufgetragen , sondern aus kleinen Punkten, Flächen oder dünnen Lasuren, oder in Tratteggio oder zusammen. Der Farbaufbau einer Retusche erfolgt subtraktiv oder additiv. Subraktiver Farbaufbau; Beim subraktiven Aufbau wird Farbschicht auf Farbschicht gelegt, bis die richtige Farbwirkung erzielt ist. Der Aufbau beginnt in der Regel mit einen kühlen, deckenden Farbschicht und endet mit einer warmen Lasur. Additiver Farbauftrag: Beim additiven Farbaufbau versucht der Restaurator schon auf der Palette den passenden Farbton zu mischen. Dieser wird einschichtig auf die Fehlstelle gesetzt die ergänzt werden soll.

 

Auflicht Vis-Licht 

Positionierung eines Leuchtkörpers frontal zum Gemälde. Anschließend wird das Objekt fotografiert.

 

Streiflicht

Positionierung eines Leuchtkörpers in sehr flachem Winkel zu einem Gemälde, wobei dessen Oberflächenrelief stark akzentuiert wird. Durch diese Beleuchtungstechnik werden Schäden besser erkennbar

 

 

Oberflächenuntersuchung

Tiefenuntersuchung

Weiterführende Untersuchung

Naturwissenschaftliche Untersuchung

Entnahme von andiquaten aussagekräftigen Mikroproben zur Analyse.

 

Pigmentanalyse

Chemische oder physikalische Verfahren zur Pigmentbestimmung.

 

 

Querschliff

von der Gemäldeoberfläche oder dem Kunst;und Kulturgut, Kunstharz eingegossen und quer durch die vorhandenen Schichten angeschliffen wird . Diese Untersuchung dient dem Malschichtaufbau oder Materialaufbau etc...

 

Stereo Mikroskopische Untersuchung

Untersuchung mit Vergrößerung oder Mikroskopische Untersuchungen

Zur Oberflächen- und Tiefenuntersuchung dienliche Hilfsmittel zur visuellen Betrachtung des Objektes .

 

 

X -Ray Röngten - Tiefenuntersuchung

Auch X - Strahlen, unsichtbare kurzwellige, elektromagnetische Strahlung, die im Gegensatz zu Licht in der Lage ist, durch viele Materialien zu dringen . In der Kunstwissenschaft wird sie überwiegend verwendet, um den maltechnischen Aufbau eines  Gemäldes samt seiner Schäden sichtbar zu machen.

 

Infrarot

 

Infrarotfotografie

 

Infrarotreflektographie

Untersuchungsmethode zur Sichtbarmachung von unter der Malschicht liegenden Unterzeichungen , auch zur Feststellung von Pentimento , Retuschen , Übermalungen usw.,

beruht auf der Durchlässigkeit der Malschicht für Infrarotstrahlung und deren Reflexion an darunterliegenden hellen Schichten „Grundierung“ . Ein wesentlicher Faktor für die Erkennbarkeit einer Unterzeichnung liegt in dem verwendeten Medium .

 

 

UV -Untersuchung / Ultraviolett

Untersuchung in filtriertem, ultraviolettem Licht ist ein Verfahren der gemäldekundlichen Diagnostik; als Strahlenquelle dient eine Lampe, die neben wenig sichtbarem Licht einen

großen Anteil unsichtbarer UV-Strahlen aussendet , die Gemäldeoberfläche treffen und zur Fluoreszenz anregen . Diese lässt gewisse Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Firnisses und das Vorhandensein von Retuschen oder vergangener manipulierter Eingriffe zu .

 

UV - Strahlen

Elektromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge, die kürzer ist als

sichtbares Licht. Bei der UV-Fluoreszenzuntersuchung arbeitet man mit unter mit Fotografie im reflektierenden Ultarviolett.

 

Fotografie im Ultraviolett

Vergleichbar mit der Situation im sichtbaren Licht kann ein Objekt, das mit ultravioletter Strahlung ausgeleuchtet wird, diese zurückwerfen ( reflektieren ) oder schlucken ( Absorbieren) Je nach Material und seiner Zusammensetzung ergibt sich so ein differenziertes Bild, das dann fotographisch festgehalten werden kann .

 

Fluoreszenzfotographie unter Anregung im Ultraviolett

Der eigentliche Nutzen der Fluoreszenz unter Anregung im Ultraviolett liegt jedoch darin ,daß sie Informationen zum Zustand liefert. Mit ihrer Hilfe lassen sich Retuschen

Übermalungen feststellen , da sich aufgrund chemischer Reaktionen zwischen Bindemittel und Pigment im Laufe der Alterung eines Gemaeldes fluoreszierende Verbindungen bilden .Auf

Retuschen und Übermalungen zeigen sich derartige Veränderungen noch nicht .Dennoch kann es zu Überlagerungen kommen

Siehe weitere Erklärung im Button Links Fachgebiet Gemaelde und Bildwerke Abschlußdokumentation, des Gemäldes Kleopatra oder in Button, Untersuchung.

 

 

Technolgisches Gutachten / Befund / Bestandsaufnahme

Konzepterstellung 

Leistungsverzeichnis

 

Dokumentation

Der Kunsthandel verlangt nur selten vom Restaurator eine Dokumentation seiner Arbeit. Er ist auch nicht bereit ,dies als Standort einer restauratorischen Arbeit anzuerkennen.Dies, obwohl eigentlich auch für ihn bereits die Fähigkeit zur Dokumentation und die damit zwangsläufige verbundener Untersuchung Indiz für die Qualität eines Restaurators wäre ( ist). Doch ihm geht es in erster Linie um den Verkauf .d.h. Erhaltung und Steigerung des Verkaufswertes des Repräsentationwertes, wenn nötig unter Anpassung an de nKäufergeschmack, selbst wenn dies zu lasten der Orginalität geht. Der Restaurator ist verpflichtet alle von ihm durchgeführten Untersuchungen, deren Ergebnis und alle zur Substanzsicherung und Restaurierung angewandten Maßnahmen, Methoden und Materialien zu dokumentieren. Diese Dokumentation wird eine wichtige Quelle für die Geschichte des Kunst und Kulturgutes. Sie ist daherangeeigneter Stelle aufzubewahren etc .Seite 161/162 Autor Günter,Picker Quellenverzeichnis;siehe unten Nr.4. Dokumentation in der Restaurierung.Stand 1989 Bregenz.

 

E.C.C. O. Berufsrichtlinen. Der Beruf des Restaurator . S.2 Stand 2.06.2006 Artikel 10.

Die Dokumentaion 

 

Die Dokumentation über ein Kulturgut sollte Aufzeichnungen über die Eingriffe zur Untersuchung,Konservierung und Restaurierung sowie weitere relevante Informationen umfassen. Diese Dokumentation gehört zum Kunst und Kulturgut und muss zur Verwendung bereit gehalten werden.

Anmerkung:Deshalb fragen Sie nach wo das Objekt restauriert wurde und ob eine Dokumentation vorhanden ist. Die Dokumentation kann die Authentität und den Umfang und das

Ausmaß der Restaurierung / Konservierung aufzeigen. Jeder seriöse Restaurator führt wenn er ein Objekt bearbeitet eine entsprechende Dokumentation darüber.

In welchen Umfang dies erfolgt obliegt dem ausführenden Restaurator/ in . Siehe Praämpel: Carta Venedig.etc.

Kontrolle der angewandten Konservierung und Restaurierung wäre möglich durch:

Eine authentische, nicht manipulierte Dokumentation.

Eine Untersuchung mit Vergrößerung oder mikroskopischer Untersuchung etc.

Sowie die belassenen Campione Felder oder In Situ Felder .

Campione Substanzbeleg Ital. Muster Probe . Vom Restauratoren zurückgelassene Reste von abgenommenen Schichten , belassene Fehlstellen oder nachträgliche Veränderungen etc. Sie befinden sich in rechteckiger Form meist im Randbereich eines Gemäldes.. Mit Hilfe solcher Substanzbelege lassen sich im Nachhinein beispielsweise die einer ehemaligen Verschmutzung und oder Vergilbung so wie die Art und Dicke von in der Zwischenzeit entferntem Firnis oder von Uebermalungsschichten eindeutig belegen.

 

Tempera

Öl -Ölharzfarben

Entrestaurierung

Polychrome Oberflächen ( Fassungen auf Holz, Stein, Metall, Glas,Porzellan,Textil). 

Übermalung

Kittung

Kittstoffe

Leime

Ergänzung

Vergoldung

Kunst und Kulturgut

Holzschädlinge

Microorganismen

Gefahr durch Schimmel an Kunst u. Kulturgut.

Brandschäden an Kunst u. Kulturgut 

Textile Träger

Trägermaterial

Denkmalpflege

Naturschutz

Heimatpflege

Pflege - Wartung

Kunst und Kulturgut

Antiquitäten

Antiquitätenhandel

Akuktionen

Objekt

Wert

Kunsthistoriker

Holzschädlinge 

Holzschädlingsbekämpfung

mit CO2 oder N3

 

Nachhaltigkeit

 

Schadenskartierung

Schellack

Holzsichtige Oberflächen

Polituren

Sandarck.

Damar

Mastix

Bernstein,

Kolophonium 

Bindemittel

Grundierung

 

Auftraggeber / Anmerkung:

*1 

*4

 

Praämpel / Satzung.

E.C.C.O. Europäische Vereinigung der Restauratorenverbände Satzung

VdR Verband deutscher Restauratoren, Satzung.

Charta von Venedig1964

 

Verbände

E.C.C.O. Europäische Vereinigung der Restauratorenverbände

VdR Verband deutscher Restauratoren

AdR Arbeitsgemeinschaft der Restauratoren.

 

 

Quellenverzeichnis

 

Nr.1. Anti Aaging in der Kunst  Restaurieren - Umgang mit den Spuren der Zeit.

Kulturgeschichtlicher Sparziergänge im Germanisches Nationalmuseum Bd.6.ISBN 3-936688-01

 

Nr.2. Gerettet  Die Restaurierung der grossen Formate, nach der Flut 2002 Staatliche Kunstsammlung

Gemäldegalerie Alter Meister, Dresden. ISBN 978-3-422-06736-3

 

Nr.3. Ein Berufsbild im Wandel restaurieren heißt nicht wieder neu machen. Katalog Eine Ausstellung zum Thema Restaurierung. Ralf Buchholz, Hannes  Homann. Verlag Schäferart Hanover.

Dokumentation in der Restaurierung. Herausgeber Österreichische Restauratorenverband ÖRV,Schweitzer Restauratorenverband für Konservierung und Restaurierung SKR / SCR und Deutscher Restauratorenverband. Naturwissenschaftlicher Verlagsgesellschaft m.b.H. Nonntaler Haupstraße 55, A.5020 Salzburg.1989

 

Nr.5. Naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden in der Restaurierung, Mauro Matteini / Arccngelo Moles, berarbeit von, Andreas Burmester.Kastner Callway GmbH & Co,München ISBN 3-7667-0986-0.

 

Nr.6.Strahlenuntersuchung;an Kunstwerken;Franz Mairinger Bd. 7 Herausgeber Ulrich Schießl . 2003. E. A .Seemann Verlag.Dresden, ISBN 3-363-00778-7

Nr.7. Historische Lacke und Beizen auf Musikinstrumenten in deutsch, sprachigen Raum. Germanisches Nationalmuseum1992, ISBN 3-926986-27-6 Friedmann Hellwig Klaus Martius, Eszter Fontana.

 

Nr. 8.Ein Berufbild im Wandel restaurieren heißt nicht wieder neu machen .

Ralf Buchholz,Hannes Hormann, Verlag Schäferart 1994

 

Nr.9.  

Quellenforschung zur Identifizierung der Porzellanfigur von Meissen,Spinnerin, 1740 - 60 ?

Katalog, Figuren I-II VEB Staatliche Porzellanmanufktur Meissen DDR.

 

Nr.10. 

Musums  aktuell Juli 2003, Tagung Kunst der Restaurierung, Seite 40.Abz.10 / 11 Johann Koller.

 

Nr.11.Reparaturen auch Erklärung im Glossar ,

Nr 12.

Handbuch der Gemälderestaurierung, Knut Nicolaus , Könemann Verlag sgesellschafft mbh ISBN 3-89508-921-4

Nr.13. 

Resümeé 

Auf Vollständigkeit aller Fachbegriffe wird kein Anspruch erhoben es wird sich mit der Zeit erweitern und ist für den Umgang mit Kunden, Sammlern, interessierten Laien und Fachleuten bestimmt. Das Glossar, wurde im Zusammenhang  der Konservierung und Restaurierung von Kunst und Kulturgut erstellt.

 Der Umgang mit dem Kunst und Kulturgut und zum bessern allgemeinen Verständnis dessen, wie ein Restaurator mit dem anvertrauten Kunst und Kulturgut umzugehen hat .

Da ich glaube dass sich hier Missverständnisse eingeschlichen haben in der Öffentlichkeit und deshalb habe ich diese Fachbegriffe Glossar) zusammenerstellt. Ich glaube dass sich in der Oefentlichkeit Missverstaendnisse eingeschlichen haben, was den Umgang des Restaurators mit dem ihm anvertrauten Kunst und Kulturgut angeht .Deshalb habe ich eine ueebersicht ueeber die vom Restaurator verwendeten Fachbegriffe erstellt.

 

 

Für konstruktive Anregungen bin ich dankbar und werde sie hier in der Webseite und  im„ Glossar “ aufnehmen .

Ihr Restaurator Ralf Persaú

 

 

 

Die Verwertung der Texte, auch auszugsweise, ist ohne Zustimmung des Autors urheberrechtswidrig Dies gilt auch für die Vervielfältigung, Microverfilmung und für die Bearbeitung mit elektronischen Systemen .

 

Die im Text veröffentlichen Ratschläge wurden vom Autor sorgfältig erwogen und geprüft.

Eine Garantie kann nicht übernommen werden ebenso ist eine Haftung des Autors für Personen ,

Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen

 

Stand 25.11. 2015

 

 

 

 Copyright Ralf Persau, auch auszugsweise von Text und Bild nur mit schriftlicher Genehmigung.Glossar - Fachbegriffe der Webseite www.restaurierung-kunst-art.de ,  Email : ralf.persau@web.de

 

München Neuhausen, Blutenburgstrasse 110, Tel.089/ 18959827, Mobil 0171/9821675